Elektroniker/-in ist ein vielseitiger Beruf, bei dem Fingerspitzengefühl und Fachkenntnisse gefragt sind. In seiner Reihe „Vielfältig handwerklich“ schlüpft „Herr Geselle“ Maurice Odendahl (@moris.odndhl5885) unterhaltsam in die Rolle eines Praktikanten bei der Stephan Brauer GmbH. Der gelernte Dachdecker lässt sich von Gesellen und Lehrlingen den Elektrikerberuf erklären und packt selbst auf der Baustelle mit an.
Entstanden ist ein Zweiteiler, der den Elektrikerberuf gut erklärt und für Fachleute wie Laien interessant zu erleben ist. Im ersten Teil stellt Moris zunächst das Unternehmen, die Stephan Brauer GmbH, vor. Dabei lernen die Zuschauer Dirk (leitender Elektromonteur und Bauleiter) Christoph (Elektrogeselle) und Tobias (Lehrling) kennen und erfahren, warum es sich lohnt, dort zu arbeiten. Neben einem guten Team gibt es eine übertarifliche Bezahlung, Prämien für Azubis und einen gut ausgestatteten Pausenraum mit Klimaanlage und Heizung, den der YouTuber ausführlich betrachtet.
Vorzeichnen, Bohrungen für die Steckdosen anbringen, Leitungen fräsen – diese und viele Arbeiten mehr erledigt er unter der Aufsicht von Bauleiter und Gesellen. Dabei erklärt das Team der Stephan Brauer GmbH anschaulich welche Arbeitsschritte nötig sind, um Steckdosen und Kabel korrekt anzubringen. Bei den Bohrungen für die Steckdose beispielsweise zeigt sich, dass viel Übung und Fingerspitzengefühl nötig sind, um diese den Zeichnungen entsprechend auszuführen. Auch die Arbeitsabfolge lernen die Zuschauerinnen und Zuschauer kennen. Erst zeichnen, dann Bohren und schließlich Schalterdosen stecken und eingipsen. „Das Eingipsen ist nur eine Möglichkeit, die Steckdosen anzubringen“, erklärt das Team.
Im zweiten Teil der Reihe sehen die Zuschauer Tätigkeiten, die gemeinhin von Elektriker/-innen erwartet werden. Sie erleben, wie Kabel verlegt und Steckdosen verkabelt werden. Dieses sind die Schritte, welche auf die Tätigkeiten im ersten Video folgen und Moris ist mit Geselle Michael auf einer anderen Baustelle unterwegs. Dieser erklärt geduldig, welche Arten von Kabeln es gibt und wie sie verlegt werden. Anschließend darf der Praktikant die Steckdosen verkabeln. Er kämpft sichtbar mit dieser Aufgabe. Dabei erfährt er, welche Kabel, in welche Steckdose geführt werden und, dass zwischen den Steckdosen eine „Brücke“ gebaut wird, damit der Strom fließt.
Die Wertschätzung des YouTubers für die Arbeit der Elektriker ist spürbar und die praxisnahe und unterhaltsame Folge kommt an. Seit Veröffentlichung vor vier Monaten wurden die beiden Videos bereits rund 35.000-mal auf YouTube angesehen. Tendenz weiter steigend. Wer nach dem Ansehen der Folgen Lust bekommen hat, bei Stephan Brauer und der Berns Gruppe als Elektroniker/-in anzufangen, bekommt hier weitere Informationen:
Auch 2024 gibt es Fördermittel für umweltfreundliches Heizen für Privatpersonen (Wohngebäude; KfW-Zuschuss Nr. 458). Wer seine Heizung auf erneuerbare Energien umstellt oder eine klimafreundliche Heizung einbaut, kann von Fördermitteln der Bundesregierung profitieren. Geregelt werden die staatlichen Zuschüsse genau wie bisher im Gebäudeenergiegesetz, kurz GEG.
Welche Förderungen gelten derzeit in Deutschland beim Heizen mit erneuerbaren? Inhaber und Heizungsbaumeister Stephan Brauer erklärt: „Es gibt derzeit eine Grundförderung in Höhe von 30 Prozent der Kosten. Zusätzlich erhalten alle, die ihre alte fossile Heizung tauschen, einen Bonus von 20 Prozent.“ Haushalte mit einem geringeren Einkommen können eine zusätzliche Unterstützung erhalten. „Dies betrifft Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen von bis zu 40.000 Euro jährlich. Sie erhalten noch einmal einen Bonus in Höhe von 30 Prozent“, so Stephan Brauer. Die Boni könnten miteinander kombiniert werden. Die Förderung dürfe aber 70 Prozent der Kosten nicht übersteigen.
Zukunftsfähig Heizen für Kalkar und Umgebung: Stephan Brauer berät
Im Gegensatz zu vorherigen Förderungen, ist die Höhe der maximal förderfähigen Investitionskosten jetzt auf 30.000 Euro für ein Einfamilienhaus bzw. die erste Wohneinheit begrenzt. „Das bedeutet, dass die maximale Förderhöhe 21.000 Euro beträgt, legt man die 70-Prozent-Förderung zu Grunde“, so der Heizungsbaumeister. In einem Mehrparteienhaus erhöhten sich die förderfähigen Kosten. Zusätzlich können Zuschüsse für weitere Effizienzmaßnahmen beantragt werden: Dazu zählen die Dämmung der Gebäudehülle, Anlagentechnik und die Heizungsoptimierung.
Die Hintergründe und weitere zum GEG in seiner aktuellen Fassung im Blog …
Doch welche Heizungen gelten als klimafreundlich und werden gefördert? „Es gibt verschiedene Möglichkeiten, klimafreundliche Heizungen einzubauen“, so Stephan Brauer. „Die bekannteste und beliebteste ist die Wärmepumpe.“ Außerdem werden auch Hybridheizungen, Solarthermie oder Solarthermie-Hybridheizungen, Stromdirektheizungen und Biomasseheizungen weiter gefördert. „Wer wissen möchte, welche Heizungsart gut zum Gebäude passt, egal ob Bestandsbau oder Neubau, den beraten wir gerne und ermitteln die Heizlast“, so Stephan Brauer. Diese bildet nämlich die Grundlage für alle weiteren technischen Entscheidungen.
Heizungstausch: Alles aus einer Hand inkl. Fördermittelberatung
Für Deutschlands Hausbesitzer und Wohnungseigentümer ist es derzeit ein wichtiges Thema: Bald dürfen keine reinen Gas- und Ölheizungen in Neubauten mehr eingebaut werden. Doch was bedeutet das genau und was ist mit den eingebauten Heizungsanlagen? Die Stephan Brauer GmbH erreichen häufig Anfragen, die das neue Gesetz betreffen. Von „betrifft mich das Gesetz“, bis zu, „soll ich mir noch schnell eine Gasheizung einbauen“, reicht das Spektrum. „Im Beitrag erklären wir deshalb das Gebäudeenergiegesetzes“, sagt der Meister für Elektroinstallation, Heizungsbau und Sanitärinstallation Stephan Brauer.
Für Neubauten gilt: Ab 1. Januar 2024 soll jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. „Das bedeutet, reine Gasheizungen oder Ölbrennwertkessel können zu diesem Zeitpunkt nicht mehr eingebaut werden“, berichtet Stephan Brauer. „Stattdessen können Hausbesitzer beispielsweise Heizungen mit Wärmepumpen oder auch Hybridheizungen einbauen.“ Bei Hybridheizungen werde dann hauptsächlich mit der Wärmepumpe geheizt und an besonders kalten Tagen auf einen fossilen Brennstoff zurückgegriffen oder auf Holz bzw. Pellets. „Oft höre ich die Frage, ob es sich lohnt, schnell vor Januar noch eine Gasheizung einzubauen“, sagt Stephan Brauer und warnt vor einem Schnellschuss: „Hierzu ist es wichtig zu wissen, dass der Gaspreis aufgrund der CO2-Steuer ab 2027 weiter schrittweise steigen wird.“
Zukunftsfähig Heizen für Kalkar und Umgebung: Stephan Brauer berät
Für Bestandsbauten gelten andere Regelungen. Hier sieht das GEG künftig vor, dass nach eingehender Endkundenberatung durch einen autorisierten Berater eine Verwendung von fossilen Energieträgern – Öl oder Gas – noch möglich ist. „Wichtig ist zu berücksichtigen, dass diese ab 2024 getauschten Anlagen spätestens ab 2029 auch mit mindestens 15 Prozent regenerativem Energie-Anteil arbeiten müssen. Dieser Anteil steigt in den Folgejahren noch einmal weiter an“, sagt Stephan Brauer. Dies sei solange möglich, bis die Kommunen den Gebäudeeigentümern den kommunalen Wärmeplan als Entscheidungsgrundlage an die Hand geben. Städte über 100.000 Einwohnern seien dazu ab 2026 verpflichtet und darunter ab 2028. „Viele Menschen entscheiden sich jedoch bereits heute für eine Wärmepumpe“, berichtet Stephan Brauer, da diese sehr effizient und umweltschonend sei.
Die meisten Heizungsarten sind nach wie vor erlaubt. Dazu zählen der Anschluss an ein Nahwärmenetz, Wärmepumpe, Biomasseheizung, Stromdirektheizung in gut gedämmten Gebäuden, Wärmepumpen- oder Solarthermie-Hybridheizungen. Erlaubt seien außerdem Öl- oder Gasheizungen, die ab 2029 einen festen Anteil von 15 Prozent regenerativer Energieträger nutzen.
Heizungstausch: Alles aus einer Hand inkl. Fördermittelberatung
Funktionierende Heizungen können weiter betrieben oder repariert werden. „Die Reparatur von Öl- und Gasheizungen bieten wir weiterhin an“, erklärt Stephan Brauer. Muss eine Erdgas- oder Ölheizung komplett ausgetauscht werden, weil sie nicht mehr repariert werden kann oder über 30 Jahre alt ist – das gilt bei bei einem Konstant-Temperatur-Kessel –, gibt es pragmatische Übergangslösungen und mehrjährige Übergangsfristen. In Härtefällen können Eigentümerinnen und Eigentümer von der Pflicht zum erneuerbaren Heizen sogar befreit werden.
Wer Fragen zur eigenen Heizung hat, kann sich gerne bei der Stephan Brauer GmbH melden. „Wir beantworten gerne alle Fragen und finden gemeinsam eine geeignete Lösung“, verspricht Stephan Brauer und macht Mut: „In vielen Fällen gibt es für Sanierungen auch Fördermittel. Diese beantragen wir für unsere Kundinnen und Kunden.“
]]>Seit diesem Jahr ist der Spezialist für Haustechnik und SHK mit Sitz in Kalkar, Teil der Berns Gruppe. Das Unternehmen ergänzt und vergrößert das Leistungsportfolio der Gruppe. Bislang war Berns ausschließlich auf die Planung, die Konstruktion, die Montage und den Betrieb der Gebäudetechnik sowie der Gebäudeautomation von größeren Gebäuden spezialisiert und bot seinen Kunden Full-Service im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung. Nun bietet die Gruppe auch alle Leistungen im Bereich der Haustechnik für Privatkunden und Eigenheimbesitzer in der Region aus einer Hand.
Unter den Auszubildenden sind neun Anlagenmechaniker und eine Anlagenmechanikerin SHK, drei Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, zwei Kaufmänner für Büromanagement und ein Technischer Systemplaner der Fachrichtung Versorgungstechnik. Insgesamt bildet die Berns Gruppe jetzt über alle Jahrgänge 44 Personen aus. Damit gehört die Berns Gruppe zu den größeren Ausbildungsbetrieben in der Branche und auch in der Region Kleve.
Doch nicht nur die Zahl der Auszubildenden ist hoch, auch auf die Qualität der Ausbildung legt das Unternehmen großen Wert. „Die Ausbildung sehen wir als Investition für die Zukunft in unser Unternehmen und in die Gesellschaft. Deshalb wollen wir den jungen Menschen ein möglichst gutes Fundament für ihren weiteren beruflichen Weg mitgeben“, sagt Marco Fonck. „Deshalb erhalten sie bei uns eine qualifizierte Ausbildung und eine persönliche Betreuung.“ Auf diese Weise falle es ihnen leichter, mit guten Ergebnissen ihre Ausbildung abzuschließen und sie starten mit einem großen Wissen und Erfahrung in ihr Berufsleben.
In berufsbegleitende Lehrgänge investiert das Unternehmen außerdem. Dazu gehören zum Beispiel die Grundlagen bei den für die Praxis wichtigen Themen Metallbearbeitung und WIG-Schweißen sowie Kurse in Mathe oder Physik. Nach der Ausbildung erwarten die Fachkräfte gute Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten.
In den letzten Jahren konnten alle Ausbildungsplätze besetzt und zahlreiche Nachwuchskräfte übernommen werden. Für das nächste Jahr sucht die Berns Gruppe wieder Auszubildende in den Berufen: Anlagenmechaniker*in SHK, Elektroniker*in für Energie- und Gebäudetechnik, Mechatroniker*in für Kälte- und Klimatechnik und Technische Systemplaner*in Fachrichtung Versorgungstechnik. „Wir freuen uns schon jetzt über Bewerbungen“, so Fonck.
16 Auszubildende konnte die Berns Gruppe in diesem Jahr begrüßen (v.l.): Daniel Litarowitsch, Kaufmann für Büromanagement mit dem Schwerpunkt Personal, Luca Tobias Kalinski, Anlagenmechaniker SHK, Nikita Sperling, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Ismail Araca, Anlagenmechaniker SHK, Jordan Yildirim, Anlagenmechaniker SHK, Marwin Tyrak, Technischer Systemplaner Fachrichtung Versorgungstechnik, Leon Wolters, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Levent Adar, Anlagenmechaniker SHK, Yannik Karnail Grewal, Anlagenmechaniker SHK, Marco Fonck, Ausbildungsleiter, Jeremy Kuhmann, Kaufmann für Büromanagement, Tim Bierbrauer, Anlagenmechaniker SHK, Jona Hermsen, Anlagenmechaniker SHK, Nick Silinski, Anlagenmechaniker SHK, Yordi Ham, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Tolgay Pinto Lourenco, Anlagenmechaniker SHK und Malwina Glod, Anlagenmechanikerin SHK.
]]>